Zusammen lebt sich’s besser
Wien ist stolz darauf, dass Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Herkunft in Vielfalt zusammenleben. Vorrangiges Ziel der Wiener Integrationspolitik ist daher gegenseitiges Verständnis.
Wien ist eine lebenswerte Stadt der Vielfalt. Damit das so bleibt, setzt die Integrationspolitik der Stadt Wien darauf, dass Menschen einander verstehen, sich unabhängig von ihrer Herkunft an die Spielregeln hier halten sowie respekt- und rücksichtsvoll miteinander umgehen. Wo unterschiedliche Lebensstile und Kulturen aufeinandertreffen, können aber auch Missverständnisse entstehen. Um dem entgegenzuwirken und auch um gegenseitige Vorurteile aufzubrechen, stellte Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger kürzlich eine großangelegte Initiative vor. Dabei betont sie:
„Gutes Zusammenleben kann nicht von oben verordnet werden. Es braucht aber gezielte Angebote, um die Menschen dabei zu unterstützen, aufeinander zuzugehen, Missverständnisse auszuräumen und das Zusammenleben bestmöglich zu organisieren. Wir nehmen die Ängste und Sorgen der Menschen, egal, woher sie kommen, ernst und setzen uns intensiv damit auseinander.“
Die Initiative „Zusammenleben“ umfasst fünf Punkte. Bei der Aktion „Sei dabei“ unterstützt die MA 17 (Integrations- und Diversitätsangelegenheiten) verschiedenste Projektideen von WienerInnen – vom Picknick übers Fußballspiel bis zur Fotoausstellung –, die zu einem besseren Miteinander beitragen.
Bei der „Sei dabei“-Hotline: 4000-03919 geben die ExpertInnen der MA 17 Antwort auf alle Fragen des guten Zusammenlebens und helfen bei der Umsetzung von Ideen – auch die
Integrationsstadträtin wird für die WienerInnen regelmäßig erreichbar sein, das erste Mal am 18. 11. von 13 bis 15 Uhr. Weiters wird es spezielle Deutschkurse für SeniorInnen geben,
damit sie Deutsch auch nicht mehr verlernen – und zwar zusätzlich zu den umfassenden Deutschkursprogrammen der Stadt, die bereits bestehen.
Außerdem werden die Regionalstellen der MA 17 weiter ausgebaut, um den WienerInnen noch umfassender zur Verfügung stehen zu können. Die Aufgabenpalette reicht von der Initiierung und
Förderung von Projekten bis hin zur Konfliktprävention und -arbeit im öffentlichen Raum. Und weil durchs Reden die Leute zusammenkommen, werden ab November regelmäßig Bassena-Gespräche
mit Stadträtin Sandra Frauenberger in Wohnhausanlagen stattfinden.





