Die Stadt wächst und keine Krise kann sie stoppen
Abschluss unserer Serie „Wien wächst“. Generelles und Neues von Westgürtel, Donaukanal und Messe/Stadion, dazu ausgewählte Einzelprojekte. Plus: Visionen unserer Leser zum Thema „Wien 2019“.
Auf dieser Seite sehen Sie ganz bewusst keine Fotos, die zeigen, wie die sogenannten „Zielgebiete der Stadtentwicklung" heute aussehen. Sie sehen nicht weniger als die Zukunft - Detailprojekte vom Westgürtel, Donaukanal und dem Gebiet Messe/ Krieau/Stadion.
Beim Projekt Acconci etwa gab es Ende Juni Feinschliff- Gespräche; am Donaukanal beginnen im September die Hochbauarbeiten an der Schiffsstation. Voraussichtlich zur selben Zeit soll die Parkgarage Spittelau in Betrieb gehen. „Viertel Zwei" feiert Dachgleichen (2x Anfang Juli), Fertigstellung (1x Ende August) und erfolgreiche Vermietung fast im Monatstakt. Verzögert oder gestoppt wurde trotz gesamtwirtschaftlicher Situation keines der Großprojekte, wie Stadtrat Schicker bestätigt.
„Wien ist eine wachsende Stadt - die daraus resultierenden Chancen wollen wir bestmöglich nutzen. Gerade jetzt sind Investitionen in die Wirtschaft von besonderer Bedeutung." Und weiter: „Nicht nur Grundlagen für neue, attraktive Stadtteile werden geschaffen, sondern auch die Voraussetzung für die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze." Nicht zuletzt gehe von den Zielgebieten selbst ein wichtiger Beschäftigungsimpuls aus, ergänzt der Stadtrat.
Bezirkstour
Die Roadshow „Wien wächst" tourt durch die Bezirke:
30. 6. bis 11. 7.: SCN, 21. Bezirk.
14. 7. bis 25. 7.: Huma Einkaufspark, 11. Bezirk
28. 7. bis 8. 8.: Generali Center, 6.Bezirk
Wie sich unsere Leser die Stadt 2019 vorstellen
Es ging immer um viel Grün und fast immer um Wohnraum: Unsere Leser haben sehr genaue Vorstellungen von Wien 2019. Z. B. Eveline Lucia Stidl. Sie hat uns das Projekt „GALE“ (Ganzheitlich Wohnen & Leben/Arbeiten) geschickt. Das Grün zwischen den Wohnblöcken sind „Hydro-Biogemüse-Glashäuser“.
Karl Hrncir wohnt in der Nähe der U-Bahn-Station Aderklaaer Straße. „Da es eine gewisse Infrastruktur in der Gegend schon gibt, stelle ich mir vor, dass man Wohnungen – eventuell in Hochlage –, Kino, Garagen und vor allem viel Grünanlagen einbauen könnte. Auch ein Technologiezentrum könnte entstehen – und eventuell Kleinbetriebe.“
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