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Beton oder Steine? Test für Höhenstraße.

Höhenstraße
1190 Wien

Die Wiener Höhenstraße gilt mit ihren 14,9 Kilometern nicht nur als längste Straße Wiens, sondern zählt mit ihren 70 Jahren auch zu jenen Verkehrsflächen, die dringend saniert werden müssen. Die Sanierung zweier Teilstrecken hat nun begonnen.

Mitte August präsentierten darum Verkehrsstadtrat Rudi Schicker, SPÖ-Gemeinderat Franz Ekkamp und der Leiter der Wiener Straßenverwaltung (MA 28), Bernhard Engleder, die ersten Sanierungsmaßnahmen sowie die Errichtung von zwei mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmten "Teststrecken“.
Zwischen 1934 und 1938 wurde die heutige Höhenstraße größtenteils mit Granitkleinsteinbelag gepflastert. Die originalgetreue Reparatur dieser (sehr holprigen) Pflasterung ist allerdings ein teurer Spaß. Schätzungen zufolge satte 30 Millionen Euro.

Sicherheit und finanzieller Rahmen

"Wir brauchen damit für die Höhenstraße eine Lösung, die sowohl die künftige Verkehrssicherheit und finanzielle Realisierbarkeit gewährleistet als auch die kulturelle Bedeutung dieser Strecke für Wien und Umgebung berücksichtigt“, betont Schicker. Da das Denkmalschutzverfahren für die Höhenstraße bereits seit 2006 läuft, hat man sich mit dem Bundesdenkmalamt darauf geeinigt, einige Teilbereiche sofort zu sanieren und die nächsten Schritte von den Erfahrungen mit den Teststrecken abhängig zu machen. Die erste Strecke wird in einer Asphaltbeton-Konstruktion, die zweite Strecke in der bestehenden Bauart mit Granitkleinsteinpflaster ausgeführt. "So soll die Nachhaltigkeit der unterschiedlichen Konstruktionen unter den hohen Verkehrsbelastungen überprüft werden“, erklärt Engleder. In einem Jahr werden die Ergebnisse dann evaluiert. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr mit einer provisorischen Ampel halbseitig an den Baustellen vorbeigeschleust. 

Erstellt von
Alexa Jirez
Wiener Bezirksblatt Empfehlung

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